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Werte und Haltungen in der Jugendhilfe
Eine 6-teilige Veranstaltungsreihe zum 60jährigen Bestehen der
Evangelischen Jugendhilfe Obernjesa e.V.
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VORWORT |
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6 Jahrzehnte Jugendhilfe in der Region Göttingen,
6 Jahrzehnte voller Eindrücke, Erinnerungen und Ideen,
6 Jahrzehnte Entwicklung von einem kleinen Kinderheim entstanden aus den Nachkriegswirren im Jahr 1952 hin zu
einer modernen, innovativen Jugendhilfeeinrichtung
Mit der vorliegenden Veranstaltungsreihe geben wir einen kleinen Einblick in das, was u.E. diese Jugendhilfeeinrichtung
inzwischen ausmacht und stellen der interessierten Fachöffentlichkeit vor, was uns im Jahr 2012 inhaltlich bewegt.
Wir lassen Menschen zu Wort kommen
• die uns in den letzten Jahren inhaltlich maßgeblich beeinflusst haben
• die uns seit Jahren kollegial begleiten
• die uns mit ihren Ideen und Arbeitsweisen aktuell beeindrucken.
Und wir bedanken uns damit für viele Jahre der guten Zusammenarbeit bei Kolleginnen und Kollegen aus Jugendämtern, Kliniken, Beratungsstellen, Schulen und nicht zuletzt bei unseren Mitarbeitern, die uns alle über die Jahre kooperativ unterstützt, mit kritischen Fragen ab und an inhaltlich korrigiert und vor allem immer auch wieder mit neuen Ideen weiter gebracht und freundschaftlich begleitet haben.
Mit all diesen Personen freuen wir uns auf ein möglichst innovatives und zu neuen Ideen anregendes Jubiläumsjahr 2012.
Erhard Kokoschka
Vorstand der Evangelischen Jugendhilfe Obernjesa
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DIE VERANSTALTUNGEN |
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27.01.2012 // 9:00 16:30h
Susanne Quistorp & Mohammed El Hachimi |
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Werte und Visionen in der Jugendhilfe
Freitag, 27.01.2012 // 9:00 16:30h , Kinosaal Alte Mensa Wilhelmsplatz, 37073 Göttingen
Werte und Visionen in der Jugendhilfe Aufbruch und Ausblick
Welche innere Haltung und welches Wissen leiten mich persönlich in der psychosozialen Arbeit? Und woran können Kollegen/Klienten das merken?
Welche Werte meine ich in der Kooperation mit Zuweisern und Klienten bei diesen zu erkennen?
Und wie kann daraus sinnvolle Vernetzung wachsen, wie können Handlungen und Wirkungen im Sinne aller Beteiligten aufeinander abgestimmt werden?
Was wäre also, wenn man neue Potenziale miteinander erfindet und deren Verwirklichung gemeinsam plant?
Und was wird sein, wenn dies gelungen ist?
Ein Tag zum Austausch bester Erfahrungen, zur Frage nach schon genutzten und noch brach liegenden Ressourcen in der Zusammenarbeit, mit inneren Dialogen und bewegten Gruppenkonstellationen.
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Mohammed El Hachimi:
Organisationsberater, Supervisor, Familientherapeut
Susanne Quistorp:
Dipl.-Psych., Dipl.-Päd., Supervisorin, Leiterin des Instituts f. systemische Impulse in Zürich
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12.03.2012 // 19:00 21:00h
Mathias Wehrli |
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Es ist nicht wichtig was der Lehrer sagt,
sondern was der Schüler hört!
Montag, 12.03.2012 // 19:00 21:00h, Holbornsches Haus, Rote Str. 34, 37073 Göttingen
„Es ist nicht wichtig was der Lehrer sagt, sondern was der Schüler hört!“ Lösungsorientierung in der Schule
Unmotivierte Schüler und Schülerinnen, ausgebrannte Lehrer und Eltern, für die die Schule ein rotes Tuch ist.
Geht es auch anders?
Die Werkschule Grundhof betreut männliche Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, die aus der Regelschule ausgeschlossen wurden und deren Eltern auf professionelle Hilfe angewiesen sind. Der kleinen Jugendhilfeeinrichtung mit angeschlossener Schule ist es dabei anerkanntermaßen über die Jahre gelungen, zu einem lösungsorientierten Ort des Lernens zu werden.
Ausgebildet durch Steve de Shazer/ Insoo Kim Berg wird hier der lösungsorientierte Ansatz und eine Reihe nützlicher
Handlungsinstrumente kontinuierlich weiter entwickelt.
M. Wehrli gibt einen konkreten Einblick, wie versucht wird, das Potential verhaltensschwieriger Jugendlicher sichtbar und tragfähig zu machen, vermittelt eine mögliche Umsetzung von lösungsorientierter Pädagogik und ermuntert die Anwesenden, ihr eigenes LOA-Konzept in Beruf, Familie und Beziehung zu entwickeln.
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Mathias Wehrli:
Sonderpädagoge, ZLB Schweiz, Leiter des Grundhofs in Winterthur
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18.04.2012 // 09:00 16:30h
Eia Asen |
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Weshalb Gänse manchmal
die besseren Familientherapeuten sind
Mittwoch, 18.04.2012 // 09:00 16:30h, Bootshaus am Kiessee, Sandweg 11, 37083 Göttingen
„Weshalb Gänse manchmal die besseren Familientherapeuten sind“
Das Marlborough-Family-Service ist eine systemisch orientierte, gemeindenahe ambulante Psychiatrieversorgungseinrichtung im Zentrum Londons.
Hier beweisen Eia Asen und sein multikulturell und multiprofessionell zusammengesetztes Team seit nunmehr 3 Jahrzehnten, was möglich ist, wenn man die Hypothese, dass Familien die Lösung für ihre Probleme bereits in sich tragen, tatsächlich ernst meint.
Mit der hier entwickelten „Multi-Familien-Therapie“ gelingt es äußerst belasteten Familien, auch unterstützt durch andere Familien, an eigener Entwicklung zu arbeiten.
In diesem Workshop wird Eia Asen seine Arbeit darstellen und anhand von Praxisbeispielen und Filmeinspielungen zeigen, wie TV-Fernbedienungen, Pulsuhren und Gänseherden äußerst kompetente Co-Therapeuten sein können.
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Eia Asen:
Facharzt für Kinder-u. Jugend- /Erwachsenenpsychiatrie, Direktor des Marlborough-Family-Service London
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09.06.2012 // 15:00h
EXTRA-Veranstaltung |
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Menschen Tiere Sensationen
Samstag, 09.06.2012 // 15:00h
Haus am Thie, Evangelische Jugendhilfe Obernjesa e. V.
Zirkuszelt
Am Thie 3
37124 Rosdorf-Obernjesa
Auch Kreativität ist eine Haltung…
Menschen Tiere Sensationen eine Aufführung des EJO-Zirkus
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25.06.2012 // 19:00 21:00h
John Patrick |
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Viele Teams arbeiten miteinander,
nur die besten arbeiten füreinander!
Montag, 25.06.2012 // 19:00 21:00h, Holbornsches Haus, Rote Straße 34, 37073 Göttingen
„Teamerfolg“
„Viele Teams arbeiten miteinander, nur die besten arbeiten füreinander!“
„Geld gewinnt Meisterschaften“ war über Jahrzehnte beherrschendes Motto der deutschen BBL-Basketball-Bundesliga.
Mit schöner Regelmäßigkeit waren die Mannschaften erfolgreich, die über den höchsten Etat verfügten.
Bis... ja bis ein kleiner Verein aus Südniedersachsen sich aufmachte, mit einem selbst aus deutscher Sicht mikroskopisch kleinen Etat die europäische Basketballwelt zu überraschen.
Ergebnis: Europapokalgewinn im Mai 2010.
An diesem Abend wird der Ex-Trainer dieses Teams, der US-Amerikaner John Patrick, anhand von Thesen seines 2011erschienenen Buches „Teamerfolg“ erläutern, wie Teamgeist und Begeisterungsfähigkeit fi nanzielle Ressourcenknappheit ausgleichen kann.
Vorsicht: Neue Einsichten bezogen auf den Umgang mit finanziellen Engpässen und die innere Aufstellung von Teams auch im sozialen Bereich können nicht restlos ausgeschlossen werden.
Vortragssprache: englisch/deutsch
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John Patrick:
Seit 2011 Trainer der S. Oliver Baskets Würzburg, von 2003-2011 Trainer des Basketball Bundesligisten BG Göttingen, 2009 und 2010 „Trainer des Jahres“ der Basketball-Bundesliga
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31.10.2012 // 09:00 17:00h
Marianne und Kaspar Baeschlin |
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Die neue Autorität
Mittwoch, 31.10.2012 // 09:00 17:00h, Bootshaus am Kiessee, Sandweg 11, 37083 Göttingen
„Die neue Autorität“
Herausforderung und Chance für Schule und Gesellschaft
Die gesellschaftliche Entwicklung hat sowohl das auf Gewalt basierende Autoritätsverständnis überholt, als auch haben sich die darauf quasi als Gegenmodell entwickelten antiautoritären Ideen bewiesenermaßen nicht bewährt.
Daraus ergibt sich für Schule (und Gesellschaft ganz allgemein) die Herausforderung, neue Ideen zu entwickeln und in der Praxis umzusetzen, wie Autorität jenseits von Strafe auf der einen und Verwöhnung auf der anderen Seite neu ausgefüllt werden kann.
Dieser Workshop wird -basierend auf dem lösungsorientierten Modell nach Steve de Shazer und Insoo Kim-Berg- Antworten geben auf die Frage, was diese sogenannte „Neue Autorität“ denn in der Praxis konkret ausmacht und wie sie Schüler und Lehrpersonen dabei unterstützen kann, sich schulischen Anforderungen und Bedingungen selbstbewusst und angstfrei zu stellen.
Weiterführende Informationen:
Die neue Autorität aus Sicht der lösungsorientierten Pädagogik (M. u. K. Baeschlin) (PDF-Datei, 315 KB)
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Marianne und Kaspar Baeschlin:
Begründer des ZLB Winterthur (Zentrum für lösungsorientierte Beratung)
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DOWNLOAD & INFOS |
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Alle Informationen zur Veranstaltungsreihe als PDF-Datei:
Klicken Sie auf das PDF-Icon um sich die PDF-Broschüre downzuloaden (1.9 MB)
Die Teilnahmegebühr beträgt bei den Ganztagesseminaren (01, 03 und 06) EUR 60,00 pro Person.
Die Veranstaltungen 02, 04 und 05 können für einen Unkostenbeitrag von EUR 6,00 pro Person besucht werden.
Nach erfolgter Anmeldung bekommen Sie eine Anmeldebestätigung.
Der Seminarbeitrag wird eine Woche vor der Veranstaltung in Rechnung gestellt.
Evangelische Jugendhilfe Obernjesa e.V.
Am Thie 3
37124 Rosdorf
Tel.: 05509-9206-0
Fax: 05509-9206-99
ejo@jugendhilfe-obernjesa.de
www.jugendhilfe-obernjesa.de
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