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Familienwohngruppen
Aufnahmealter: Kinder ab Vorschulalter, u.U. aber auch noch jüngere (je nach Situation in der FWG)
Mitarbeiter: durch bei der Einrichtung angestellte sozialpädagogische Fachkräfte
Wohnen/Lage: dörflich, aber auch städtisch, mit unterschiedlichen Standorten in den Häusern der Mitarbeiter in den normalen ortsüblichen Wohngebieten
Schule: Schule ES der EJO in Obernjesa möglich, alle öffentlichen Schularten im Einzugsbereich
Therapie: vgl. therapeutisches Angebot der EJO und alle niedergelassenen Therapeuten/Fachärzte in Göttingen
In den Familienwohngruppen leben die Pädagogen gemeinsam mit den Kindern auf kürzere Zeit bis zur Rückkehr in die Herkunftsfamilie, aber auch für länger bis zur Verselbständigung. Die bei ihrer Aufnahme unter dreizehnjährigen Kinder benötigen in ihrer psychosozialen Entwicklung noch viel Unterstützung. Die Familienwohngruppen sind ausschliesslich für diejenigen Kinder gedacht, deren Förder- und Entwicklungsbedarf vor allem in einem haltgegebenden familiären Rahmen ausgleichbar erscheinen.
Unterschiedliche und bedarfsgerechte Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Eltern, bei Bedarf unterstützt von den Familientherapeuten der Einrichtung, fördern den Austausch mit ihnen und geben dem Kind das für seine Entwicklung wichtige Gefühl, dass seine Eltern einbezogen sind.
Sie verstehen sich zu allererst als Ergänzung zur Herkunftsfamilie, falls erforderlich, können sie diese aber auch ersetzen.
Die Ehe- oder Lebenspartner sind, je nach Anzahl der betreuten Kinder (die von einem bis zu vier Kinder reichen kann) nach einem Betreuungsschlüssel von 1:2 in der EJO angestellt. Darüber hinaus erhalten die Pädagogen die notwendigen Hilfen.
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