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1.
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Es ist für uns selbstverständlich, dass wir unseren Gesprächspartnern (Eltern, Kinder, Jugendliche…) mit einem hohen Maß an Respekt und Wertschätzung begegnen und all ihre bisherigen Lösungsversuche für bestehende Schwierigkeiten ernst nehmen und achten.
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2.
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Vor allem deshalb, weil wir davon überzeugt sind, dass jeder Mensch danach trachtet, seinem Leben und dem seiner engsten Bezugspersonen einen positiven Sinn zu geben.
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3.
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Dabei können nur die Betroffenen selbst wissen/einschätzen, was tatsächlich gut für sie ist und wohin „die Reise gehen soll“.
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4.
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Die bloße Tatsache, dass uns eventuell ein Verhalten unseres Gegenübers nicht gefällt bzw. nicht sinnvoll erscheint, bedeutet noch lange nicht, dass er nicht „gute Gründe“ dafür haben kann.
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5.
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Wir sind deshalb gut beraten, unseren Gegenübern aufmerksam zuzuhören und ernst zu nehmen was sie sagen.
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6.
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Unsere Aufgabe besteht darin, ihnen bei den Schritten in Richtung selbst formulierten Zielen und Lösungsideen unterstützend zur Seite zu stehen.
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7.
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Dabei ist es sinnvoll, sich an vorhandenen Fähigkeiten und am „Gelungenen“ zu orientieren, weil der Blick darauf die Zuversicht und die Bereitschaft des Gegenübers stärkt bzw. weckt, „sich auf den Weg zu machen“.
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8.
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Eine solche Zuversicht stärkt bei jedem Menschen die grundsätzlich vorhandene Fähigkeit, sein Leben selbstverantwortlich zu gestalten.
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9.
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Wir sind in der Arbeit dafür da, diese Fähigkeit sichtbar und für unsere Gegenüber (wieder) nutzbar werden zu lassen.
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10.
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Dabei unterstützt uns das Wissen, dass es zu jedem Problem und bei jeder Schwierigkeit „Ausnahmen“ gibt, die auf Lösungen hindeuten.
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